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Kann eine Förderung auch für die Qualifizierungsmaßnahmen nach dem "Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr" (BKrFQG) beantragt werden? (Grundschulung und Weiterbildung des Fahrpersonals)

Ja, diese können grundsätzlich gefördert werden.


Achtung: Es handelt sich hierbei um Weiterbildungen. Bitte verwenden Sie den Antrag auf Weiterbildung!

Welche Anlagen müssen dem Antrag auf Förderung der Weiterbildung (Förderantrag) beigefügt werden?
  • Anlage 1 (Pflichtanlage):
    Ergänzend zu der im Antrag angegebenen „Gesamtzahl der zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge“ sind in der Anlage 1 die einzelnen Fahrzeuge aufzuführen und entsprechend nachzuweisen (durch die amtlichen Bescheinigung über die in der Bundesrepublik Deutschland erteilte Zulassung eines Lkw über 12 zGG zum Verkehr auf öffentlichen Straßen (Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein) oder eine Fahrzeugaufstellung der zuständigen Zulassungsstelle).

    Hinweis: Die Anlage ist für den De-minimis Antrag und Weiterbildungsantrag zu benutzen.


  • Anlage 2:

    Bei mehr als 17 Fahrzeugen ist die Anlage 2 „Fahrzeugaufstellung und -nachweise – mehr als 17 Fahrzeuge“ zu nutzen (Fahrzeugaufstellung durch eine Straßenverkehrsbehörde).

  • Anlage 3 (Pflichtanlage für Großunternehmen):
    (Unternehmen die mehr als 250 Beschäftige und einen Jahresumsatz von über 50 Mio. EUR haben oder deren Jahresbilanzsumme mehr als 43 Mio. € beträgt).
    Der Antragsteller muss gemäß Anlage 3 eines oder mehrere der folgenden Kriterien für den Nachweis des Anreizeffektes erfüllen:


    1. signifikante Zunahme des Umfangs des Vorhabens/der Tätigkeit
    2. signifikante Zunahme der Reichweite des Vorhabens/der Tätigkeit
    3. signifikanter Anstieg des Gesamtbetrages der vom Antragsteller für das Vorhaben/die Tätigkeit aufgewendeten Mittel
    4. signifikanter beschleunigter Abschluss des Vorhabens/der Tätigkeit


    Des weiteren muss der Anreizeffekt in einem beigefügten Dokument konkret erläutert und durch Zahlenmaterial nachvollziehbar dargelegt werden.

  • Anlage 4

    Falls der Platz im Antrag nicht für die von Ihnen beantragten Maßnahmen ausreicht, tragen Sie die restlichen Maßnahmen in Anlage 4 ein und fügen Sie diese dem Antrag bei.

  • Anlage 5:
    Sollten Sie mehrjährige Weiterbildungsmaßnahmen beantragen wollen, so nutzen Sie hierfür bitte die Anlage 5 und fügen Sie diese dem Antrag bei.
In welcher Höhe werden Weiterbildungsmaßnahmen gefördert ?

Der Fördersatz je berücksichtigungsfähigen schweren Nutzfahrzeug beträgt 600,- Euro. Der Förderhöchstbetrag je Unternehmen ergibt sich aus dem Fördersatz multipliziert mit der Anzahl der zum 30. September des der Antragstellung vorausgehenden Jahres auf das zuwendungsfähige Unternehmen als Eigentümer oder Halter zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen.

Welche Kosten sind bei intern durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen zuwendungsfähig?

Bei intern durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen werden die Personalkosten für die Ausbilder als zuwendungsfähige Kosten anerkannt. Für sonstige laufende Aufwendungen des unternehmensinternen Ausbilders, insbesondere Reise- oder Schulungskosten, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

Welche Kosten sind bei extern durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen zuwendungsfähig?

Bei extern durchgeführten Maßnahmen sind grundsätzlich die vom Weiterbildungsträger in Rechnung gestellten Schulungskosten förderfähig. Hierunter fallen Seminargebühren und erforderliche Aufwendungen für Schulungsmaterial.


Gemäß der Richtlinie Punkt 5.2 werden für alle anderen Kosten im Zusammenhang mit einer allgemeinen Weiterbildungsmaßnahme pauschal zuwendungsfähige Kosten (40 Euro je Teilnehmer/Tag und bei mehrtägigen Maßnahmen 20 Euro pro Teilnehmer/Übernachtung) anerkannt. Die Förderhöhe beträgt bei KMU 70 % und bei anderen Antragstellern 60 % der zuwendungsfähigen Kosten nach Nr. 5.3.1. und 5.3.2. der Förderrichtlinie

Welche Weiterbildungsmaßnahmen können gefördert werden?

Die förderfähigen Weiterbildungsmaßnahmen sind in der Anlage zu Nr. 2 zur Förderrichtlinie aufgeführt (Maßnahmenkatalog). Zu beachten ist, dass die beantragten Weiterbildungen im direkten Zusammenhang mit der Beförderung von Gütern in Kraftfahrzeugen stehen und den Maßnahmenkategorien zugeordnet werden können.

Wann erfolgt die Auszahlung der bewilligten Zuwendung für Weiterbildungsmaßnahmen?

Fördermittel können erst nach Abschluss der Maßnahmen sowie Vorlage eines Verwendungsnachweises und dessen Prüfung durch das Bundesamt ausgezahlt werden.

Die Verwendungsnachweise einer Förderperiode sollen so zeitnah wie möglich, spätestens jedoch am 31.03. des auf das Förderjahr folgende Jahr beim BAG eingegangen sein.


Nachdem Sie bzw. Ihr Unternehmen einen (bestandskräftigen) Zuwendungsbescheid vom BAG erhalten und die Weiterbildungsmaßnahmen termingerecht durchgeführt haben, müssen Sie das Formular „Verwendungsnachweis“ (ggf. mit erforderlichen Anlagen) ausgefüllt und unterschrieben bis zum 31. März des der Antragstellung folgenden Jahres an das Bundesamt für Güterverkehr senden.


Das Formular „Verwendungsnachweis“ sowie ggf. weitere erforderliche Formulare können Sie auf der Internetseite des BAG herunterladen.


Das Bundesamt prüft die eingereichten Unterlagen. Anschließend erhalten Sie bzw. Ihr Unternehmen eine Mittelung über das Ergebnis der Prüfung (Abrechnungsbescheid / Endabrechnungsbescheid). Gleichzeitig wird die Auszahlung des Förderbetrages (in Höhe des Prüfungsergebnisses) veranlasst.

Beschränkt sich die Förderfähigkeit im Bereich Weiterbildung auf festangestellte Beschäftigte des Unternehmens?

Nein. Auch die Weiterbildung von Beschäftigten, die nicht in einem Dauerarbeitsver-hältnis zum geförderten Unternehmen stehen, ist förderfähig.

Welche Kosten fallen unter die Pauschale von 40 € pro Schulungstag und Teilnehmer?

Alle Kosten - ausgenommen Personalkosten für die Ausbilder (bei internen Maßnahmen) bzw. die Schulungskosten (bei externen Maßnahmen) - werden durch die Pauschale von 40 € abgegolten, insbesondere Reise- und Unterbringungskosten, Mehraufwendungen für Verpflegung (Tagegeld), Personalkosten der Teilnehmer (Lohnausfall für das Unternehmen) sowie Abschreibung von Werkzeugen und Ausrüstungsgegenständen sowie Schulungsmaterial.

Sind diese pauschalen Kosten gem. Nr. 5.3.2 der Förderrichtlinie in den 600 Euro je mautpflichtigen LKW enthalten, oder werden diese Beträge zusätzlich gewährt ?

Das Budget von 600 Euro je mautpflichtigen LKW beinhaltet auch die anderen Kosten im Zusammenhang mit einer Weiterbilddungsmaßnahme, insbesondere Reise- und Unterbringungskosten, Mehraufwendungen für Verpflegung (Tagegeld) sowie Abschreibung von Werkzeugen und Ausrüstungsgegenständen.

Wann ist eine Weiterbildungsmaßnahme beendet?

Grundsätzlich dann, wenn die Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich durchgeführt und bezahlt ist. In Einzelfällen (z. B. wenn die Maßnahme am Ende des Förderjahres durchgeführt wird) wird es akzeptiert, wenn die Rechnungslegung (zeitnah) nach dem Ende des Bewilligungszeitraumes erfolgt.

Das antragtellende Unternehmen möchte eine mehrjährige Weiterbildung (z.B. Verkehrsfachwirt) fördern lassen. Wie ist hier der Ablauf des Verfahrens ?

Der Antrag muss zusammen mit der Anlage 5 „mehrjährige Weiterbildungen“ vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme beim BAG eingereicht werden. In der Anlage 5 geben Sie den voraussichtlichen Beginn und das voraussichtliche Ende der Weiterbildungsmaßnahme an (z.B. Beginn 01.03.2013, Ende 01.03.2014).


Der Verwendungsnachweis kann erst nach Abschluss der mehrjährigen Weiterbildung eingereicht werden. Dies bedeutet, dass auch die Auszahlung der Fördersumme erst nach Abschluss der gesamten Weiterbildung erfolgen kann.

Welche Fahrzeugnachweise werden anerkannt?

Es werden Kopien
- der Fahrzeugaufstellung durch die Straßenverkehrsbehörde und
- die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) anerkannt.

Aus den vorgelegten Nachweisen muss ersichtlich sein:
a) das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs,
b) das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs,
c) die Art des Fahrzeugs,
d) der Tag der Zulassung und
e) der Fahrzeughalter

Die Fahrzeugnachweise sind Pflichtanlagen des Antrags und mit Antragstellung einzureichen. Nicht entsprechend nachgewiesene Fahrzeuge werden zur Berechnung des Förderhöchstbetrages nicht berücksichtigt.

Bei mehr als zehn nachzuweisenden Fahrzeugen soll der Nachweis zur schnelleren Bearbeitung möglichst durch Bestätigung der entsprechenden Fahrzeugaufstellung der Straßenverkehrsbehörde erfolgen.

Fahrzeugaufstellungen der Straßenverkehrsbehörden, welche vor dem Stichtag 30.09.2012 ausgestellt wurden, werden ab Bekanntgabe der Förderrichtlinie im Bundesanzeiger (17. Juli 2012) akzeptiert

Fahrzeugaufstellungen der Straßenverkehrsbehörden, welche nach dem Stichtag 30.09.2012 datiert sind, werden akzeptiert, sofern die Straßenverkehrsbehörde die Aufstellung der Haltereigenschaft zum Stichtag (30.09.2012) bestätigt.

Ich bin Mieter bzw. Leasingnehmer eines bzw. mehrerer schwerer Nutzfahrzeuge im Sinne der Förderrichtlinie. Ist mein Unternehmen förderfähig ?

Das Unternehmen hat bei Antragstellung nachzuweisen, dass mindestens eins der im Antragsvordruck angegebenen Fahrzeuge auf das Unternehmen als Halter zugelassen ist. Maßgeblich für den Nachweis der Haltereigenschaft ist die Eintragung in den Zulassungsbescheinigungen (Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I); siehe hierzu auch das Gerichtsurteil 16 K 4714 10.


Änderungen von Angaben zum Halter eines Kraftfahrzeugs sind der Zulassungsbehörde gemäß § 13 Abs. 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) unverzüglich mitzuteilen, sodass davon ausgegangen werden kann, dass der in den Zulassungsbescheinigungen eingetragene Halter auch der tatsächliche Halter des Fahrzeugs ist.

Kann das Unternehmen mit den Weiterbildungsmaßnahmen schon vor Eingang des Zuwendungsbescheides beginnen ?

Mit den Weiterbildungsmaßnahmen kann auch ohne Eingang des Zuwendungsbescheides nach Eingang des Antrags beim Bundesamt für Güterverkehr begonnen werden (Datum des Poststempels) – jedoch nicht vor dem 1. Januar 2013.


In der Regel erhält das antragstellende Unternehmen per Email eine Bestätigung über den Eingang des Förderantrags (ausgenommen handschriftlich ausgefüllte Anträge oder Anträge mit falscher bzw. fehlender Emailadresse.)


Die Eingangsbestätigung des Bundesamtes begründet keinen Rechtsanspruch auf die Bewilligung und Auszahlung einer Zuwendung.

Wann zählt eine Maßnahme als begonnen?

Als Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme wird der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Leistungsvertrages (Vertragsabschluss mit Weiterbildungsträger!) gewertet.
Die verbindliche Beauftragung des Weiterbildungsträgers oder der Abschluss des Ausbildungsvertrages darf erst nach Beginn des Bewilligungszeitraumes erfolgen.

Welcher Zeitpunkt ist in Bezug auf die Förderfähigkeit einer Maßnahme ausschlaggebend?

Ausschlaggebend für die Förderfähigkeit einer Maßnahme ist (neben der grundsätzlich erforderlichen generellen Förderfähigkeit) der Zeitpunkt des vollständigen Antragseingangs beim Bundesamt für Güterverkehr sowie der Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme. Maßnahmen dürfen erst im Bewilligungszeitraum durchgeführt werden, d.h. (abhängig vom Antragseingang) frühestens ab 01. Januar des Förderjahres. Es kann also bei noch ausstehender Entscheidung über den Förderantrag mit der Durchführung von Maßnahmen zwar grundsätzlich begonnen werden, ohne jedoch einen Anspruch auf Bewilligung einer Zuwendung zu erlangen. Maßgeblich ist hier der Zuwendungsbescheid.

Was ist der Bewilligungszeitraum?

Mit "Bewilligungszeitraum" ist der Zeitraum gemeint, in dem die bewilligte Maßnahme tatsächlich durchgeführt und beendet werden muss.


Der Bewilligungszeitraum beginnt mit dem Eingang des -vollständigen- Antrags beim Bundesamt für Güterverkehr und endet grundsätzlich mit Ablauf des jeweils zur Förderperiode gehörenden aktuellen Kalenderjahres (mit Ausnahme mehrjähriger Weiterbildungen oder Ausbildungen). Der Bewilligungszeitraum kann (abhängig vom Antragseingang) frühestens ab 01.01. des Förderjahres beginnen.


Die Maßnahmen müssen innerhalb des Bewilligungszeitraumes begonnen und beendet werden.

Welche Auswirkungen hat es, wenn der Antragsteller nicht alle Maßnahmen im Bewilligungszeitraum umsetzt?

Fördermittel werden nur für bewilligte Maßnahmen ausgezahlt, die im Bewilligungszeitraum (i. d. R. das Kalenderjahr, bei Ausbildungen Dauer der Ausbildung) auch tatsächlich durchgeführt wurden. Bewilligte Maßnahmen, die nicht bzw. nicht im entsprechenden Zeitraum abgeschlossen sind, werden auch nicht gefördert. Sofern sich hier Änderungen zur Bewilligung ergeben, unterliegt der Antragsteller der unmittelbaren Mitteilungspflicht an das Bundesamt.

Kann ich sowohl einen Antrag auf De-minimis-Förderung als auch einen auf Förderung der Ausbildung und/oder der Weiterbildung stellen?

Ja, Sie können sämtliche Förderprogramme des BAG parallel in Anspruch nehmen. Jedoch dürfen die Maßnahmen, die Sie über die o. g. Richtlinien beantragen, nicht bereits anderweitig gefördert werden.

Erhält das antragstellende Unternehmen eine Bestätigung über den Eingang des Förderantrages beim Bundesamt?

Eine Eingangsbestätigung erfolgt automatisch per Email, sofern im Förderantrag eine gültige Email-Adresse angegeben wurde. (Diese Eingangsbestätigung begründet jedoch noch keinen Anspruch auf die Bewilligung oder Auszahlung einer Zuwendung). Die Email bestätigt lediglich den Eingang der Unterlagen beim Bundesamt.

In welcher Höhe wird ein Ausbildungsverhältnis zum Berufskraftfahrer gefördert?

Bei betrieblichen Ausbildungsverhältnissen zum Berufskraftfahrer / zur Berufskraftfahrerin werden als zuwendungsfähige Kosten pro erfolgreich durchgeführtem und abgeschlossenem Ausbildungsverhältnis pauschal 50.000 Euro anerkannt.


Davon entfallen 21.700 Euro auf das erste Ausbildungsjahr, 15 200 Euro auf das zweite Ausbildungsjahr und 13.100 Euro auf das dritte Ausbildungsjahr. Diese Pauschalbeträge beinhalten alle förderfähigen (zuwendungsfähigen) Kosten.


Die Förderhöhe beträgt bei KMU 50 % und bei anderen Antragstellern 43 % der zuwendungsfähigen Kosten.


Der Zuwendungshöchsbetrag je Ausbildungsvorhaben in einem Unternehmen darf 2 Mio. Euro nicht überschreiten.

Wann ist ein Unternehmen förderfähig?

Bei dem Antragsteller muss es sich um ein Unternehmen handeln, das gewerblichen Güterkraftverkehr oder Werkverkehr betreibt. Das Unternehmen muss Halter oder Eigentümer mindestens eines zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeuges (LKW) sein. Wenigstens ein LKW muss ein zulässiges Gesamtgewicht (zGG) von 12 t (Tonnen) oder mehr aufweisen und ausschließlich zur Güterbeförderung bestimmt sein.


Unternehmen, die nur eine Fahrzeugkombination aus einem Lkw unter 12 t zGG und einem Anhänger einsetzen, sind nicht förderfähig, auch wenn diese Fahrzeugkombination zusammen genommen ein zGG über 12 t hat.

Welchen Antrag soll ich benutzen?

Wenn Sie Anschaffungen planen, die für die Sicherheit und die Umwelt einschlägig sind (rollwiderstandsoptimierte Reifen, Beleuchtung, Schutzkleidung, Partikelminderungsfilter, Telematik u. a. m.), dann müssen Sie einen De-minimis-Antrag stellen.

Wenn Sie Ausbildungsbetrieb sind und Auszubildende zum/zur Berufkraftfahrer/in einstellen möchten, dann nutzen Sie bitte den Antrag auf Förderung der AUSBILDUNG.

Wenn Sie die Mitarbeiter Ihres Unternehmens weiterbilden oder qualifizieren möchten, dann nutzen Sie bitte den Antrag auf Förderung der WEITERBILDUNG.

Wo erhalte ich Formulare bzw. Antragsunterlagen?

Diese Unterlagen können Sie über die Internetseiten des BAG herunterladen.
Hinweis: Bitte beachten Sie die dort genannten Antragsfristen.

Unternehmen, die nicht unter die Regelung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen, müssen zum Nachweis der grundsätzlichen Förderfähigkeit so genannte "Anreizeffekte" nachweisen. Dies soll in Form einer Analyse geschehen, die dem Antrag beigefügt werden muss. Wie muss diese Analyse aussehen bzw. gibt es eine vorgeschriebene Form?

Die geforderte Analyse ist dem Antrag als gesonderte Anlage beizufügen (Pflichanlage bei Großunternehmen). Hierzu gibt es eine Anlage zum Antrag. Der Antragsteller muss gemäß dieser Anlage eines oder mehrere der folgenden Kriterien für den Nachweis des Anreizeffektes der Fördermittel auf das Unternehmen erfüllen:


1. signifikante Zunahme des Umfangs des Vorhabens/der Tätigkeit
2. signifikante Zunahme der Reichweite des Vorhabens/der Tätigkeit
3. signifikanter Anstieg des Gesamtbetrages der vom Antragsteller für das Vorhaben/die Tätigkeit aufgewendeten Mittel
4. signifikanter beschleunigter Abschluss des Vorhabens/der Tätigkeit


Des weiteren muss der Anreizeffekt in einem beigefügten Dokument (separate Anlage) konkret erläutert und durch Zahlenmaterial nachvollziehbar dargelegt werden.

Nach dem Wortlaut der Ziffer 3.1 der Förderrichtlinien "De-minimis" und "Aus- und Weiterbildung" muss das antragsberechtigte Unternehmen am Stichtag 30.09.2012 Halter oder Eigentümer von zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen sein. Welche Voraussetzungen müssen diese Fahrzeuge erfüllen?

Das zulässige Gesamtgewicht der Kraftfahrzeuge (Zugmaschine, keine Auflieger oder Anhänger) muss mindestens 12 t betragen und die Fahrzeuge müssen ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sein.


Sogenannte selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Unimogs oder Traktoren dienen nicht ausschließlich zur Güterbeförderung und gelten daher nicht als schwere Nutzfahrzeuge im Sinne der Förderrichtlinien.

Welcher Zeitpunkt bzw. welche Frist ist in Bezug auf die Förderfähigkeit einer Ausbildungsmaßnahme entscheidend?

Zum einen muss der Antrag auf Förderung vollständig im Zeitraum 1. Januar bis 30. September beim Bundesamt eingegangen sein. Zum anderen muss die Ausbildungsmaßnahme innerhalb des Bewilligungszeitraums durchgeführt werden. Der Bewilligungszeitraum ist der Zeitraum vom Eingang des vollständigen Antrags beim Bundesamt (frühestens der 01. Januar) bis zum Ablauf des Ausbildungsvertrages. Zudem ist spätestens zwei Monate nach Zustellung des Zuwendungsbescheides das Zustandekommen des Ausbildungsverhältnisses durch Nachreichung einer Kopie des unterschriebenen Ausbildungsvertrages nachzuweisen. Anderenfalls gilt die bewilligte Zuwendung als widerrufen.

Wann erfolgt die Zahlung der bewilligten Ausbildungsförderung?

Die Auszahlung der Zuwendungen für die Berufsausbildungsmaßnahmen erfolgt nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheides und Vorlage des Verwendungsnachweises bzw. des Zwischennachweises. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt unter der Voraussetzung, dass die vertraglich vereinbarte Ausbildung vollständig durchgeführt wird.

Die Auszahlung erfolgt auf Antrag nachschüssig in bis zu vier Teilbeträgen für die bereits absolvierten Ausbildungsmonate. Die Pauschalbeträge nach Nummer 5.2.1 Satz 2 werden dabei gleichmäßig auf die betroffenen Ausbildungsmonate verteilt. Die Teilverwendungsnachweise sind jeweils innerhalb der ersten drei Monate eines Kalenderjahres für die absolvierten Ausbildungsmonate des vorangegangenen Kalenderjahres vorzulegen.


Hierzu müssen Sie bzw. Ihr Unternehmen das ausgefüllte Formular „Zwischennachweis“ (der Förderperiode, zu der die Beantragung der Förderung erfolgt ist) und die notwendigen Anlagen beim Bundesamt einreichen. Das Formular und die benötigten Anlagen können Sie auf der Internetseite des BAG herunterladen.

Der letzte Zwischennachweis (Verwendungsnachweis ist innerhalb von drei Monaten nach Ausbildungsende vorzulegen). Als zu erbringende Nachweise für das 3. Ausbildungsjahr bzw. den Abschluss der Ausbildung ist dem Verwendungsnachweis ein Prüfungsnachweis beizufügen.

Werden vorzeitig beendete Ausbildungsverhältnisse gefördert ?

Nein, vorzeitig beendete Ausbildungsverhältnisse werden nicht gefördert und bereits geleistete Zuwendungen können verzinst zurückgefordert werden, siehe hierzu Punkt 6.1.11 der Förderrichtlinie.

Kann eine Umschulung zum Berufskraftfahrer gefördert werden ?

Ja, dies ist möglich, sofern die Umschulung nicht durch das Arbeitsamt gefördert wird und keine Kofinanzierung vorliegt.

Kann das Unternehmen mit der Ausbildungsmaßnahme schon vor Eingang des Zuwendungsbescheides beginnen ?

Ja, das antragstellende Unternehmen erhält eine Bestätigung über den Eingang des Förderantrags beim Bundesamt. Nach Erhalt der Eingangsbestätigung (jedoch frühestens ab 01. Januar) kann ein Ausbildungsvertrag geschlossen werden.
Die Eingangsbestätigung des Bundesamtes begründet jedoch keinen Rechtsanspruch auf die Bewilligung und Auszahlung einer Zuwendung.

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