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Aus- und Weiterbildung

Informationen zur Förderperiode 2014

Wichtiger Hinweis: Die Antragsfristen zur Förderperiode 2014 sind abgelaufen. Anträge zu dieser Förderperiode können daher nicht mehr gestellt werden.

Wie wird gefördert?

Zunächst ist ein vollständiger, form- und fristgerechter Antrag für die aktuelle Förderperiode erforderlich. Nach Prüfung der Antragsunterlagen durch das Bundesamt wird ein Zuwendungsbescheid erlassen. Dieser beinhaltet die Namen der einzelnen Auszubildenden und bis zu welchen Kosten das jeweilige betriebliche Ausbildungsverhältnis grundsätzlich gefördert werden kann.


Wer ist förderfähig?

Förderfähig sind alle Unternehmen, die Güterkraftverkehr oder Werkverkehr durchführen und nachweisen können, Halter oder Eigentümer eines schweren Nutzfahrzeugs mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 12 Tonnen zu sein, das bis zum Stichtag 15. September 2013 auf deutschen Straßen zugelassen war.


Wie hoch ist die Förderung?

Bei betrieblichen Ausbildungsverhältnissen zum Berufskraftfahrer/zur Berufskraftfahrerin werden als zuwendungsfähige Kosten pauschal 50.000 Euro anerkannt.
Davon entfallen bei einer dreijährigen Berufsausbildung 21.700 Euro auf das erste Ausbildungsjahr, 15.200 Euro auf das zweite Ausbildungsjahr und 13.100 Euro auf das dritte Ausbildungsjahr. Wird eine verkürzte Ausbildung gefördert, verringern sich die Beträge.
Die Förderhöhe beträgt bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) 50 % und bei anderen Antragstellern 43 % der zuwendungsfähigen Kosten. Diese Pauschalbeträge beinhalten alle förderfähigen Kosten. Inwieweit Ihr Unternehmen den KMU-Status beanspruchen kann, wird im KMU-Merkblatt dargestellt.


Welche Nachweise sind nötig?

Es werden ausschließlich folgende Unterlagen zum Nachweis der Haltereigenschaft bei berücksichtigungsfähigen schweren Nutzfahrzeugen anerkannt:

  • Kopie der Fahrzeugaufstellung durch die Straßenverkehrsbehörde
    oder
  • Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)

Merkblatt: Muster einer Zulassungsbescheinigung

Aus den vorgelegten Nachweisen muss Folgendes ersichtlich sein:
1. amtliches Kennzeichen
2. zulässiges Gesamtgewicht (mindestens 12 Tonnen)
3. Fahrzeugart (keine Sonderfahrzeuge oder Arbeitsmaschinen)
4. Zulassung zum 15. September 2013
5. Fahrzeughalter


Soweit ein Halternachweis nicht erbracht wird, kann alternativ auch das Eigentum an einem schweren Nutzfahrzeug nachgewiesen werden. Dies ist durch entsprechende Nachweise aus dem Anlagevermögen, durch Kaufvertragsurkunden oder durch vergleichbare geeignete Bestätigungen über die Eigentumsverhältnisse zu dokumentieren.


Was ist neu?

Ab der Förderperiode 2014 kann der Antrag erst dann gestellt werden, wenn die Auszubildenden namentlich bekannt sind, ohne sie bereits vertraglich gebunden zu haben. Die Namen und Daten der Auszubildenden sind in den Antrag (bzw. bei mehr als fünf Auszubildenden zusätzlich in die Anlage 1 „weitere Auszubildende“) einzutragen.
Für jeden im Antrag namentlich erwähnten Auszubildenden ist dem Antrag die Pflichtanlage 2 „Absichtserklärung“ mit detaillierten Angaben über den Auszubildenden und das beabsichtigte betriebliche Ausbildungsverhältnis beizufügen. Die Absichtserklärung ist zwingend von allen künftigen Ausbildungsvertrags-Parteien zu unterschreiben. Anderenfalls gilt der Antrag zur Förderung von betrieblichen Ausbildungsverhältnissen als nicht rechtskräftig gestellt.

Der Austausch von Auszubildenden nach Antragstellung oder nach Bescheiderlass ist nicht möglich. Jeder neue Auszubildende muss unter Vorlage der unterschriebenen Absichtserklärung neu beantragt werden.


Achtung:
Der Zuwendungsbescheid zur Förderung betrieblicher Ausbildungsverhältnisse hat nur dann Bestand, wenn innerhalb von zwei Monaten nach seiner Bekanntgabe der Abschluss eines Ausbildungsvertrags zum Berufskraftfahrer/zur Berufskraftfahrerin und dessen Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse in Form der Kopie des wirksam abgeschlossenen Ausbildungsvertrags sowie der Kopie der Bestätigung der zuständigen Stelle im Sinne des Berufsbildungsgesetzes über die Eintragung in das vorgenannte Verzeichnis nachgewiesen wird.

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