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Neue Mautsätze: Gewichtsklassen bleiben in der OBU oft unberücksichtigt

Seit dem 1. Januar 2019 ist die Gewichtsklasse ein weiterer wesentlicher Parameter für die Berechnung der Lkw-Maut. Leider wird die korrekte Einstellung der Gewichtsklasse bislang oft vergessen oder noch nicht richtig beherrscht.

Datum 01.01.2019

Die Ergebnisse der Mautkontrollen der ersten Wochen haben gezeigt, dass viele Unternehmer und Fahrer in der On-Board Unit (OBU) nicht die richtige Gewichtsklasse einstellen, die zusätzlich zur richtigen Achsklasse eingegeben werden muss.

Damit ist ein Mautverstoß verbunden, der mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann. Jeder bei der Vorbeifahrt durch das Kontrollpersonal des Bundesamtes für Güterverkehr festgestellte Verstoß führt zu einer Ausleitung auf den nächstgelegenen Parkplatz. Dort werden weitere Kontrollfeststellungen durchgeführt und das Nacherhebungs- und Bußgeldverfahren vorbereitet. Für das Unternehmen und den Fahrer bedeutet dies: Verfolgung des Mautverstoßes und Zeitverlust durch die Unterbrechung der Transportfahrt infolge der Kontrolle.

Daher sind die Unternehmer und Fahrer aufgefordert verstärkt darauf zu achten, dass vor Antritt der Fahrt in der OBU die richtige Gewichtsklasse eingegeben und bestätigt wird. Danach ist die Achsklasse einzugeben und zu bestätigen; auswählen kann man bis drei sowie vier und mehr Achsen. Dies gilt auf für solche Fahrzeuge, deren OBU bisher auf den höchsten Mautsatz eingestellt waren.

Eine genaue Anleitung zur Bedienung der OBU finden Sie hier.

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