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BAG: Herbstbericht 2005 der Marktbeobachtung

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat die Erkenntnisse der verkehrsträgerübergreifenden Marktbeobachtung im Bericht Herbst 2005 zusammengefasst. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die aktuellen Entwicklungen im Güterverkehr in Deutschland sowie im grenzüberschreitenden Verkehr.

Laufende Nr. 20
Datum 29.11.2005

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat die Erkenntnisse der verkehrsträgerübergreifenden Marktbeobachtung im Bericht Herbst 2005 zusammengefasst. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die aktuellen Entwicklungen im Güterverkehr in Deutschland sowie im grenzüberschreitenden Verkehr.

 

Die Verkehrsnachfrage im Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsgüterverkehr entwickelte sich im 1. Halbjahr 2005 uneinheitlich. Während alle Verkehrsträger bei der Verkehrsleistung im Vergleich zum 1. Halbjahr 2004 zulegen konnten, zeigten sich lediglich im Binnenschiffsgüterverkehr Zuwächse bei der Gütermenge. Nach der insgesamt schwachen verkehrswirtschaftlichen Entwicklung im 1. Halbjahr 2005 kam es im weiteren Jahresverlauf zu einer Erholung. Insbesondere die Unternehmen des gewerblichen Güterkraftverkehrs konnten in den Herbstmonaten eine deutliche Verbesserung ihrer Auftrags- und Beschäftigungslage im Vergleich zu den ersten sechs Monaten dieses Jahres verzeichnen.

 

Der nationale und internationale Güterverkehrsmarkt ist weiterhin durch eine hohe intra- und intermodale Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Das 1. Halbjahr 2005 stand ferner unter dem Einfluss der Einführung der Lkw-Maut sowie deutlich gestiegener Energiepreise, welche die Verkehrsunternehmen mit zusätzlichen Kosten belastet haben.

 

Im Straßengüterverkehr forcieren die finanzstarken, großen Speditions- und Logistikunternehmen den Ausbau ihrer internationalen Netzwerke und dringen zu deren Auslastung zunehmend in Geschäftsfelder ein, die bislang vorrangig von regional tätigen Transportunternehmen besetzt wurden. Im Gegensatz zu ihnen konnte die überwiegende Anzahl der kleineren und mittleren Unternehmen im 1. Halbjahr 2005 kaum eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation erzielen. Ähnlich wie im Straßengüterverkehr bauen auch die größeren Eisenbahnverkehrsunternehmen ihre europäischen Netzwerke aus und nehmen hierbei verstärkt die mittel- und osteuropäischen Verkehrsmärkte ins Blickfeld; hingegen stoßen gerade mittelständische Privatbahnen zunehmend an die Grenzen ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. Positiv entwickelten sich einmal mehr die Seehafen-Hinterlandverkehre, von denen auch die Binnenschifffahrt profitieren konnte, die im 1. Halbjahr 2005 eine deutliche Belebung der Verkehrsnachfrage erfuhr. Der Anteil der deutschen Binnenschiffsflotte am Gesamtgüteraufkommen ging indes weiter zurück. Zugenommen haben u.a. die Kabotagebeförderungen von osteuropäischen Unternehmen auf der Elbe sowie im west- und ostdeutschen Kanalgebiet.

 

Den vollständigen Bericht können Sie hier kostenlos herunterladen!

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