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BAG – Jahresbericht 2010 der Marktbeobachtung

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat die Erkenntnisse der verkehrsträgerübergreifenden Marktbeobachtung im Jahresbericht 2010 zusammengefasst. Demnach hat sich die Verkehrsnachfrage auf dem deutschen Güterverkehrsmarkt im Jahr 2010 im Zuge der konjunkturellen Erholung insgesamt belebt.

Laufende Nr. 09/11
Datum 04.08.2011

Während die Schiene und die Wasserstraße insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung im Montanbereich und im kombinierten Verkehr überproportionale Mengen- und Leistungszuwächse im Vergleich zum Jahr 2009 verbuchten und ihre Anteile am Modal Split erhöhten, konnte der Straßengüterverkehr nur zum Teil am Aufschwung partizipieren und verzeichnete entsprechende Anteilsverluste. Insgesamt stieg die im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge im Vergleichszeitraum um 1,1 %, die Verkehrsleistung um 5,8 % (ohne Straßengüterverkehr ausländischer Fahrzeuge in Deutschland). Für das laufende Jahr zeichnet sich bislang eine Fortsetzung des Aufholprozesses auf dem Güterverkehrsmarkt ab.

Vor dem Hintergrund einer verbesserten Auftrags- und Beschäftigungslage sind die Umsätze im gewerblichen Straßengüterverkehr im Jahr 2010 deutlich gestiegen. Dies ging mehrheitlich mit einer Verbesserung der Ertragslage der deutschen Güterkraftverkehrsunternehmen einher. Indessen waren Preiserhöhungen in weiten Teilen des Jahres 2010 nur schwer am Markt durchsetzbar. Gedämpft wird die insgesamt positive Grundstimmung derzeit in Teilen des Gewerbes durch den deutlichen Anstieg der Dieselpreise. Bei den Eisenbahnen führten die Nachfragesteigerungen in Verbindung mit einer höheren Kapazitätsauslastung im vergangenen Jahr ebenfalls zu einer verbesserten Ertragslage. Im kombinierten Verkehr wurden die Abfahrtsfrequenzen wieder deutlich erhöht. Angesichts anhaltender Überkapazitäten in der Trockengüter- und der Tankschifffahrt, die sich in einem niedrigen Frachtenni-veau widerspiegelten, ging in der deutschen Binnenschifffahrt mit der konjunkturellen bislang in weiten Teilen keine betriebswirtschaftliche Erholung einher.

Im Einklang mit der Wirtschaftsentwicklung erhöhten sich die mautpflichtigen Fahrleistungen in Deutschland im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 5,6 %. Ausländische Fahrzeuge verzeichneten mit 9,8 % einen überproportionalen Anstieg. Mit einem Anteil von über 57 % erbrachten Euro-5-Lkw im Jahr 2010 erstmals mehr als die Hälfte der gesamten mautpflichtigen Fahrleistungen.

Der vollständige Bericht (Stand: Mai 2011) steht ab sofort hier als Download zur Verfügung.



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