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Konstant hoher Marktanteil der Binnenschifffahrt im Rheinkorridor

Das Bundesamt für Güterverkehr hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur die Entwicklung des Modal Split im Rheinkorridor unter besonderer Berücksichtigung der Binnenschifffahrt analysiert.

Laufende Nr. 05/15
Datum 18.02.2015

Demnach lag der Anteil der Binnenschifffahrt am Modal Split im Rheinkorridor im Zeitraum von 2005 bis 2011 immer bei 16 bis 18 Prozent. Im Schienengüterverkehr erfolgten im Beobachtungszeitraum durchschnittlich rund sieben Prozent der Transporte. Die Binnenschifffahrt zeichnete insbesondere für einen Großteil der Beförderungsmenge bei den aufkommensstarken Wechselverkehren zwischen den Staaten Belgien bzw. Niederlande und den Regierungsbezirken Düsseldorf bzw. Köln verantwortlich. Das hohe Beförderungsaufkommen auf diesen Relationen ist hauptsächlich auf den Seehafenhinterlandverkehr zurückzuführen. Im Schienengüterverkehr stellten die Wechselverkehre deutscher NUTS 2-Regionen mit Italien und der Schweiz besonders aufkommensstarke Relationen dar. Der Straßengüterverkehr konnte vor allem bei den innerdeutschen Verkehren im Rheinkorridor einen sehr großen Marktanteil auf sich vereinen.

Ein Vergleich des Transportaufkommens im Schienengüterverkehr und in der Binnenschifffahrt differenziert nach Güterabteilungen zeigt, dass in neun der zehn betrachteten Güterabteilungen der überwiegende Teil der Beförderungsmenge mit dem Binnenschiff transportiert wurde. In den Güterabteilungen mit einem besonders hohen Gesamtbeförderungsaufkommen „Kohle, rohes Erdöl und Erdgas“, „Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse“ und „Kokerei- und Mineralölerzeugnisse“ erfolgte der Transport auf vielen der aufkommensstarken Relationen sogar fast ausschließlich mit dem Binnenschiff.

Bei den Containerverkehren im Rheinkorridor erzielte die Binnenschifffahrt bei den Wechselverkehren mit Belgien und den Niederlanden ebenfalls wesentlich höhere Markanteile als der Schienengüterverkehr. Allerdings zeichnete der Schienengüterverkehr für die aufkommensstarken Wechsel- und Durchgangsverkehre mit Italien sowie den Großteil der Containerbeförderungen innerhalb Deutschlands verantwortlich.

Der vollständige Bericht steht Ihnen hier zur Verfügung:

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Bundesamt
für Güterverkehr

Verantwortlich:
Horst Roitsch

Werderstraße 34
50672 Köln


Telefon 0221/5776-1620
Telefax 0221/5776-1625

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