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BAG fördert Radverkehr in Hamburg in Millionenhöhe

Köln. – Im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ hat das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) den vorläufigen Zuwendungsbescheid für eine Bundesförderung von bis zu rund 5.700.000 € für den fahrradfreundlichen Umbau des Ballindamms an die Freie und Hansestadt Hamburg versandt.

Laufende Nr. 017
Datum 02.07.2020

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit seinem Förderprogramm die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Die voraussichtlich förderfähigen Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 7.600.000 €, wovon 75 % durch den Bund und 25 % durch die Freie und Hansestadt Hamburg finanziert werden. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für den November dieses Jahres geplant. Das Bundesamt für Güterverkehr ist Projektträger für das Förderprogramm und informiert auf seiner Internetseite über aktuelle Aufrufe zur Interessenbekundung.

In der Freien und Hansestadt Hamburg werden attraktive, durchgängige Radfahrstreifen rund um die Binnenalster geplant. Im Rahmen dieses Gesamtkonzepts wird im geförderten Projekt der Straßenzug Ballindamm radverkehrs- und fußgängerfreundlich umgestaltet.

Hintergrund

Durch die denkmalgeschützte Innenstadtlage, zentrale Umsteigemöglichkeiten zum ÖPNV und die Nachbarschaft u.a. zur Europapassage ist der Abschnitt bislang von hohem Verkehrsaufkommen und einer Konkurrenzsituation zwischen Fuß- und Radverkehr gekennzeichnet. Daher soll nun der motorisierte Verkehr im Sinne einer Kfz-reduzierten Innenstadt auf jeweils einer Spur geführt werden; auf dem gewonnenen Platz werden großzügige Radfahrstreifen angelegt und für den Fußverkehr eine Promenadensituation geschaffen. Damit wird auf dem Ballindamm eine Gefahrensituation entschärft und dem wachsenden Radverkehrsaufkommen rund um die Binnenalster Rechnung getragen. Begleitende Maßnahmen wie Radabstellanlagen, Sitzmöglichkeiten, Promenadenbeleuchtung, Flächenentsieglung und Neuanpflanzungen steigern zudem die Aufenthaltsqualität auf dem Ballindamm. Da sich eine vergleichbare Ausgangslage in vielen deutschen Innenstädten wiederfindet, kann das Projekt eine bundesweite Strahlkraft entwickeln.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort „Förderprogramme“ auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter bag.bund.de.


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Bundesamt
für Güterverkehr

Verantwortlich:
Josef Thiel

Werderstraße 34
50672 Köln


Telefon 0221/5776-1620
Telefon 0221/5776-1614

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