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Wissenschaft trifft Praxis bei der Radverkehrsförderung: Leuphana Universität Lüneburg erhält Förderbescheid

Köln. – Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert mit rund 175.000 Euro ein innovatives Radverkehrsprojekt im Raum Lüneburg. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat heute den Förderbescheid an die Leuphana Universität Lüneburg versandt. Mit dem Projekt „Radverkehrsförderung 3.0“ identifiziert die Universität Barrieren für den Radverkehr in Lüneburg und dem angrenzenden Landkreis und entwickelt konkrete Lösungsmaßnahmen. Die Maßnahme soll bundesweit Strahlkraft für die Radverkehrsplanung entwickeln.

Laufende Nr. 030
Datum 19.10.2020

Die Leuphana Universität Lüneburg wird in Kooperation mit dem Landkreis Lüneburg eine Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Verwaltung umsetzen, bei welcher die Universität auf dem Gebiet der Stadt Lüneburg und der Gemeinden des Landkreises Ausbaulücken und Barrieren für den Radverkehr identifiziert. Die bauliche Umsetzung der aufgezeigten Verbesserungsmöglichkeiten wird später federführend der Landkreis Lüneburg übernehmen, eine gesonderte Bundesförderung hierfür ist vorgesehen. Hierdurch wird die Voraussetzung für eine flächendeckende Barrierefreiheit geschaffen, welche – begleitet durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen und die Verbesserung der digitalen Navigation in der Region – überzeugende Anreize für den Umstieg auf das Rad setzen soll. Städtischer und ländlicher Raum finden dabei gleichermaßen Berücksichtigung. Das Projekt verspricht durch seine Praxisorientierung und das unmittelbare Anknüpfen am bestehenden Verkehrsnetz eine hohe Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Das Projekt der Leuphana Universität läuft bis Ende 2024. Das BMVI fördert mit 175.000 € 90 Prozent der Projektkosten.

Mit der der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das BMVI die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern. Förderfähig sind dabei auch Planungsmaßnahmen, die die spätere bauliche Umsetzung eines modellhaften Vorhabens ermöglichen. Aus der modellhaften Erprobung und Anwendungspraxis der Projekte sollen neue Ideen und Konzepte entwickelt werden, die auch an anderen Orten wertvolle Beiträge zur Verbesserung des Radverkehrs leisten können.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort „Förderprogramme“ auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter bag.bund.de.


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für Güterverkehr

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Josef Thiel

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