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Ein Ausrufezeichen für den Radverkehr: Rostock erhält erste Zuwendung des Bundes für die Warnowbrücke

Köln. – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock plant eine symbolträchtige Rad- und Fußverkehrsbrücke über die Warnow. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben mit einer ersten Zuwendung in Höhe von rund 6 Millionen. Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergibt den Zuwendungsbescheid heute im Rahmen eines digitalen Formates an den Oberbürgermeister der Stadt Rostock.

Laufende Nr. 043
Datum 17.12.2020

Mit der der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das BMVI die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) setzt das Förderprogramm als Projektträger um.

Im Rahmen des zu fördernden Vorhabens plant die Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Querung der Warnow im Bereich des Hafengebiets für den Rad- und Fußverkehr, um den Rostocker Norden direkt an die Innenstadt anzubinden. Die bauliche Gestaltung sowie die Zeitersparnis durch die neue, attraktive Verbindung setzen für den Alltagsverkehr klare Anreize zum Umstieg auf das Fahrrad. Hierzu kommt die touristische Strahlkraft der etwa 600 m langen Brücke, welche auch Bestandteil des internationalen Radwanderwegs Kopenhagen-Berlin sein wird.

Ein anspruchsvolles Brückendesign soll dabei sicherstellen, dass sich das Bauwerk stimmig in die Altstadtsilhouette einfügt. Zudem sieht der Planungsentwurf mit Blick auf den wassergebundenen Verkehr neben einem festen Teilabschnitt ein bewegliches, täglich mehrfach geöffnetes Brückenteil vor – hierdurch wird selbst Großseglern eine Durchfahrt ermöglicht. Insgesamt entsteht somit ein Bauwerk, das über seinen verkehrlichen Nutzen vor Ort hinaus Symbolcharakter für die Entwicklung des Radverkehrs in Deutschland hat.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt in einer ersten Zuwendung Bundesmittel in Höhe von rund 6.000.000 € zur Verfügung. Damit fördert der Bund bis zu 80 % der förderfähigen Gesamtausgaben für die Planungsleistungen sowie vorbereitenden Maßnahmen des Vorhabens. Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ist in einem zweiten Schritt auch die Förderung der baulichen Umsetzung des Vorhabens durch den Bund vorgesehen. Die Warnowbrücke soll im ersten Halbjahr 2025 fertiggestellt sein.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort „Förderprogramme“ auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter bag.bund.de.


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