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Bundeszuwendung für die Beleuchtung des Vennbahn-Radweges bei Aachen

Köln. – Die Stadt Aachen plant die Anbringung einer LED-Beleuchtung an einer Teilstrecke des mehrfach international prämierten Vennbahn-Radweges. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben mit rund 736.000 Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist Projektträger für das Förderprogramm.

Laufende Nr. 010
Datum 18.02.2021

Das BMVI unterstützt mit seinem Förderprogramm die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Um die Anforderungen einer ganztäglich und -jährlich sicher nutzbaren Wegeverbindung zu erfüllen, soll der im Aachener Stadtgebiet verlaufende Teil der Vennbahntrasse auf einer Länge von rund 10 km mit einer modernen Beleuchtungsanlage versehen werden. Die Radvorrangroute „Vennbahn“ beginnt in Aachen und führt mit einer Länge von 125 km über Belgien bis nach Luxemburg. Aufgrund der attraktiven Streckenführung hat sie eine überregionale radtouristische Bedeutung – unter anderem wurde der Fernradweg 2015 vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als „Qualitätsroute“ mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet.

Die vorwiegende Nutzung für den Freizeitverkehr führt dazu, dass der Vennbahnradweg abschnittsweise temporär sehr hohe Nutzerzahlen aufweist. Da in der dunklen Tages- und Jahreszeit die Nutzung des Vennbahnradwegs deutlich abnimmt, soll im Rahmen des Vorhabens ein Beleuchtungskonzept entworfen und umgesetzt werden, welches die Radnutzung auch für den Alltagsverkehr attraktiver machen soll. Die Beleuchtung soll zwischen der Aachener Innenstadt und dem Außenbezirk Kornelimünster auf einer Länge von rund 10 km umgesetzt werden und dabei je nach Gebietsstruktur bedarfsgerecht gestaltet werden. Dabei werden Waldgebiete, landschaftliche genutzte Fläche sowie verschiedene schwach bebaute Abschnitte durchquert. Durch den Einsatz moderner LED-Beleuchtung sollen Lichtemissionen in die Umwelt minimiert werden.

Die Gesamtausgaben für die Umsetzung des Vorhabens betragen 920.000 Euro, wovon rund 736.000 Euro durch den Bund finanziert werden, was einer Förderquote von 80 % entspricht. Die Fertigstellung des Beleuchtungskonzepts ist für Ende 2022 geplant. Das Bundesamt für Güterverkehr ist Projektträger für das Förderprogramm.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort „Förderprogramme“ auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de.


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Verantwortlich:
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50672 Köln


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