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BMVI fördert bundesländerübergreifend den fahrradfreundlichen und barrierefreien Umbau der Kaiserbrücke in Mainz und Wiesbaden

Köln. – Die Kaiserbrücke zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden wird barrierefrei und radfreundlich. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den Umbau mit insgesamt rund 6.140.000 Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist Projektträger für das Förderprogramm.

Laufende Nr. 039
Datum 29.06.2021

Das BMVI unterstützt mit einem Förderprogramm die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Die Projekte sollen Erkenntnisse aus der Praxis, aber auch Ideen und Konzepte für weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs liefern und damit bundesweit Strahlkraft entfalten.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Die lästige Schlepperei hat bald ein Ende: Die Kaiserbrücke soll für Radfahrer, aber auch für Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bald zu einer wirklich attraktiven Verbindung zwischen den beiden Landeshauptstädten werden. Deshalb fördern wir jetzt den barrierefreien und fahrradfreundlichen Umbau der Brücke auf dieser zentralen Fahrradroute. 6,1 Millionen Euro stellen wir dafür bereit und machen damit die Strecke zwischen Wiesbaden und Mainz deutlich komfortabler. Das ist auch für andere Kommunen und Länder ein tolles Vorbildprojekt.

Die Kaiserbrücke ist eine der zentralen und direkten Rad-Verbindungsachsen zwischen den Innenstädten von Mainz und Wiesbaden. Derzeit ist sie für den Fuß- und Radverkehr nur über eine Treppenanlage mit Schieberille erreichbar. Für Radfahrende, besonders bei Benutzung durch Räder mit Gepäck oder zusätzlichem Gewicht durch einen Motor, ist die heutige Situation unbefriedigend. Auch für mobil eingeschränkte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen ist die Kaiserbrücke derzeit nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen nutzbar.

Die Herstellung des barrierefreien Zugangs der Kaiserbrücke auf beiden Seiten des Rheins durch eine Radspindel oder eine Rampen-Spindelkombination ist ein wichtiger Lückenschluss im Radverkehrsnetz der beiden Landeshauptstädte. Die im Bestand vorhandenen Treppen bleiben parallel für den Fußverkehr nutzbar.
Die Fertigstellung ist für Ende 2024 geplant. Das Bundesamt für Güterverkehr ist Projektträger für das Förderprogramm.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesverkehrsministeriums für innovative Modellprojekte im Radverkehr gefördert. Für das Förderprogramm stellt das BMVI von 2020 bis 2026 insgesamt rund 155 Millionen Euro zur Verfügung.

Seit dem Förderaufruf 2019 sind etwa 150 Interessenbekundungen eingegangen. Davon wurden bisher 39 Vorhaben als grundsätzlich förderwürdig bewertet. Neben dem Wallring fördert das BMVI z.B. bereits die Warnowbrücke in Rostock, den Umbau des „Ballindamm“ in Hamburg sowie die Planung einer Radvorrangroute in Nordrhein-Westfalen zwischen Düren und Jülich.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort „Förderprogramme“ auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de.


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für Güterverkehr

Verantwortlich:
Josef Thiel

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